Juni 2019

23. Kalenderwoche 2019

Inzwischen tummeln sich insgesamt nun 10 Esel auf unserem Hof.

  • 2 Minieselstuten, die für ca. 1 Jahr hier bleiben werden
  • 2 Zwergeselstuten, die für 4 Wochen hier bleiben werden
  • meine 4 Jungs
  • und die beiden großen Jungs

Da Iah, wenn ich morgens begrüßt werde, ist dementsprechend langanhaltend, denn es "quietschen" nicht alle aufeinmal, sondern die Miniesel beginnen nacheinander und geben den "Ball" an den nächsten Esel weiter. Es ist also eine richtige Laola, wie in einem Fußballstadion, die mich morgens erwartet.

 

Als Léon und Gismo die Miniesel, die die Größe eine Schäferhundes haben, das erste Mal sahen, schauten sie, als wollten sie fragen:"Hä? Bist du auch ein Esel?" Aber diese Frage wurde schnell beantwortet, denn die Damen waren rossig und machten die Jungs direkt "heiß". Ein Glück, dass wir einen so guten, neuen Zaun haben und die Stromlitze die Tiere von unüberdachten Übergriffen abhält.

 

Apropro Stromlitze ... ich bin die Tage selber dran gekommen und mich hat es glatt auf meinen Allerwertesten umgehauen. Tja, noch ist kein Bewuchs dran und der Schlag war echt heftig.


24. Kalenderwoche 2019

Die "neuen" Zwergeselstuten sind zurzeit rossig und machen alle Wallache ganz schön kirre im Kopf. Gismo und Léon spielen z.B. ausgelassener denn je und galoppieren stolz umher - die kleinen Machos. Beim Spiel hat sich Léon dann wohl auch einen Ratsch auf dem Nasenrücken zugezogen. Mensch, der junge Kerl hat echt viele Katscher und Macken im Fell - ganz nach dem Motto "Was mich nicht tötet, macht mich nur härter."


25. Kalenderwoche 2019

Das Esel-Projekt 6.0 ist im vollen Gange und als wir bei der Hofführung zu den beiden "Jungs" kamen, waren diese so "verschmust", dass sie uns gar nicht mehr weg lassen wollten. Léon schnitt mir sehr geschickt immer wieder diagonalgehend den Weg ab - der Schlingel. Der ist ein richtiges Schoßhündchen geworden und möchte am liebsten den ganzen langen Tag von meinen Teilnehmern gekrault werden.

Eine Hofführung starte ich für gewöhlich immer bei meiner Rasselbande - Esel, Ziegen, Katzen & Hund, dann werden die Miniesel vorgestellt und meist sind alle von diesen süßen Eseldamen richtig begeistert, doch wenn wir anschließend zum ganzen Gegensatz, den Großen, kommen, sind alle total baff.

"Die sind ja soooo knuddelig und trotz ihrer geballten Kraft total liebevoll".

Ja, das sind sie, sanfte Riesen.

 

Léons Kratzer auf dem Nasenrücken ist bereits Geschichte und kaum noch zu sehen. Ich bin immer wieder vom Heilfleisch der Tiere überrascht. Auch sein Sarkoid am Innenschenkel ist definitiv futsch.

 

Heute habe ich Rahmen des Esel-Projektes zum ersten Mal einen Teilnehmer Léons und Gismos Hufe unter meiner Aufsicht auskratzen lassen. Léon schien es vollkommen egal zu sein, dass es eine wildfremde Person machte, doch Gismo hatte sich den Mann schon etwas genauer angeschaut. Dennoch hat auch er dann tadelos die Hufe gegeben. Ich habe das Ganze allerdings nur auf die Vorderhufe begrenzt - sicher ist sicher - und die Hinterhufe jeweils selber ausgekratzt.


26. Kalenderwoche 2019

Im Rahmen des Esel-Projektes 6.0 haben Léon & Gismo fleißig bei der Bodenarbeit mitgemacht. Robert Dietsch, von der Eselei Woltringhausen aus Niedersachsen, hat sich das Vertrauen der beiden Jungs vorbildlich erarbeitet.